Es gibt keine schlechten Charaktereigenschaften (hätte man mir mal früher sagen können)

In letzter Zeit schaue ich mir meine eigenen Muster ziemlich genau an. Nicht nur im Business, sondern überall dort, wo ich mit Menschen arbeite. Und je mehr ich beobachte, desto klarer wird mir, wie sehr meine Reaktionen von alten Denkgewohnheiten geprägt sind. Viele Dinge sehe ich heute komplett anders, einfach weil ich kurz innehalte, bevor ich etwas tue.

Hier sind acht Gedanken, die mir in den letzten Wochen richtig geholfen haben. Kein fertiges System. Eher Sachen, die mich gerade sortieren – und ja, ich bin selbst mittendrin.

  1. Jede Charaktereigenschaft hat zwei Seiten
    Früher dachte ich: Eigenschaften sind entweder gut oder schlecht. Heute weiß ich: Alles hat eine helle und eine dunkle Seite. Egoismus kann zerstören, aber auch schützen. Härte kann dich über Grenzen bringen oder dich in Selbstzweifel treiben. Selbst Minderwertigkeitsgefühle haben eine Seite, die zeigt, wo du wachsen willst.
    Die bessere Frage ist: Welche Seite lebe ich gerade – und warum? Wenn du das erkennst, hast du Spielraum.

Fazit
Diese Gedanken sind nicht abgeschlossen. Ich wende sie selbst täglich an – mal gut, mal gar nicht. Aber je bewusster ich mich beobachte, desto klarer wird mir:
Ich muss nicht perfekt funktionieren.
Ich muss nur ehrlich zu mir sein.
Und vielleicht ist genau das meine größte Stärke.

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